Wenn Sie im schönen Sachsenland unterwegs sind, finden Sie in der Mitte zwischen der Landeshauptstadt Dresden und Chemnitz im Landkreis Mittelsachsen die Berg-und Silberstadt Freiberg.
In dieser, vom Silberbergbau geprägten Region befindet sich südlich des Stadtzentrums der Stadtteil Zug.

Die bis 1994 eigenständige Gemeinde entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem attraktiven Wohn-u. Gewerbestandort.
Stadtnah und doch in ruhiger ländlicher Umgebung, wurden zu den bestehenden Ortsteilen Ober-,Mittel-,und Niederzug (mit Langenrinne) neue Wohnsiedlungen errichtet.
Da sei z.B. die neue Siedlung am Obergöpelschacht/Am Krönerstollen mit zahlreichen Ein-u. Mehrfamilienhäusern genannt, außerdem die Einfamilienstandorte am Sportplatz und an der Rosine in Langenrinne.

Zug wurde mit seinen großen Ländereien über Jahrzehnte vom Landbau mit geprägt und ist mit seiner 1952 errichteten Fachschule für Landwirtschaft über Ländergrenzen hinaus bekannt geworden.
Nach einer grundlegenden Neustrukturierung seit der politischen Wende bietet das Fachschulzentrum heute die Fachbereiche Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Umweltschutz an.
Als führende Fachschule dieser Art nimmt sie Sie in Sachsen einen hohen Stellenwert ein und die Zahl der Fachschüler aus anderen Bundesländern nimmt stetig zu.

Zug kann, auf Grund seiner Geschichte mit zahlreichen historischen Bergbauzeugen aufwarten.
Eines der Bekanntesten ist der Drei-Brüder-Schacht mit Kavernenkraftwerk, welches sich unter Tage befindet.
Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Fördervereines Drei-Brüder-Schacht e.V.
Neben zahlreichen Huthäusern ist auch die Zugspitze als ehemalige Schachtanlage der so genannten Mordgrube noch heute ein nahezu vollständiger Gebäudekomplex mit historischer Bedeutung. Heute lädt das Restaurant Zugspitze mit gehobener Gastronomie und wunderschön restaurierten Gebäuden zum Verweilen ein.
Die zur Entwässerung der Gruben angelegten Kunstgräben sind heute beliebte Wanderstrecke in und um Zug, um auf den Spuren des Bergbaues zu wandeln bzw. zu wandern.

Das im Ortszentrum befindliche Stollnhaus, welches vom Ballhaus mit Gaststätte zum Mehrfamilienhaus mit sozialen Einrichtungen umgebaut wurde ist ein früheres Dienstgebäude für die Stollnwärter mit Schankgenehmigung. In welches die Knappen nach der Schicht einkehrten.
Im 19. Jahrhundert kehrten als bekannteste Gäste Johann Wolfgang Goethe sowie Theodor Körner in das Zuger Stollnhaus ein.
Wirtschaftlich hat Zug bis in die Gegenwart nicht an Bedeutung verloren, denn Gewerbestandorte, wie das Gewerbegebiet Freiberg Süd, das Gewerbegebiet Häuersteig sowie Rotvorwerk befinden sich z.T. auf den ehemaligen Gemarkungen der Gemeinde Zug und tragen mit zahlreichen Handels-,Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben aber auch modernen produzierenden Gewerbebetrieben zum wirtschaftlichen Fortbestehen unserer Region bei.
Also lassen Sie sich einladen, unseren Ort kennen zu lernen.
Ob zu Fuß, mit dem Rad oder Auto, die typische Haldenlandschaft des Bergbaues umgeben von großen Waldgebieten und trotzdem unweit der historischen Bergstadt Freiberg sind ein abwechslungsreiches Ausflugsziel für die ganze Familie.
Wir würden uns freuen, wenn Sie unser Zug besuchen und sagen bis dahin
Glück Auf !
Zug im Wikipedia-Lexikon
